Europa, Nordmeer, Norwegen

Norwegen: Das Land der Nordmänner

Das Zuhause der Wikinger und Trolle ist auch bekannt für seine atemberaubenden Nordlichter. Gerade wenn man zum ersten Mal eine Kreuzfahrt macht, empfehle ich gern eine der Norwegenrouten zum Reinschnuppern, ob einem der Urlaub auf See gefällt. Denn es gibt bei diesen Touren einige Vorteile für Neulinge:

  • Kurze Reisen möglich: z.B. 7 Tage Norwegen mit Phoenix und nicht gleich 3-4 Wochen wie bei einem Weltreiseabschnitt
  • Wenig Seetage: Je nachdem, wie weit man in den Norden von Norwegen fährt und wie lang die Tour ist, kann man auch mit zwei Seetagen auskommen.
  • Kurze Anreise ohne Flug: Bei Fernreisen muss man schon 1-2 Tage für An- und Abreise einplanen. Das lohnt sich bei längeren Fernreisen auch, aber eine Hinfahrt per Bus, Bahn oder Auto innerhalb von Deutschland ist natürlich entspannter, wenn die Deutsche Bahn denn mitspielt… 😉 Aber gerade für norddeutsche Urlauber sind die Abfahrtshäfen Bremerhaven, Hamburg oder Kiel natürlich ein Geschenk.
  • Schöne Fahrtziele recht nah: Skandinavien bietet mit seinen Fjorden, Schären, Bergen und sonstigen Natureindrücken tolle Erlebnisse und Eindrücke, die für Urlaubsfreuden und tolle Erinnerungen sorgen, ohne dass man um die halbe Welt fliegen muss.

Für uns als Reiseleiter sind die Jahreszeiten immer etwas verdreht: Haben unsere Freunde und Familie in Deutschland im Winter Schnee und Eis, sind wir in den warmen Gebieten auf Weltreise unterwegs und im Sommer geht es für uns dann in den Norden, denn dann sind unsere Phoenix-Schiffe in Grönland, Island, Norwegen, Spitzbergen und in der Ostsee unterwegs, wo es meist ein paar Grad kälter ist als in einem sonnigen Sommer-Deutschland. Aber diese Jahreszeit ist für die nördlichen Länder eine tolle Reisezeit.

Wer Glück hat, kann in Norwegen bei guten Wetterverhältnissen Polarlichter sehen. Die beste Jahreszeit ist dabei eigentlich zwischen Ende September und Anfang April. Bei klarem Himmel und hoher Sonnenwind-Aktivität hat man allerdings teilweise auch im Spätsommer die Möglichkeit, das bunte Farbenspiel am Nachthimmel zu erblicken.
Dabei gilt: Je nördlicher desto besser, nördlich des Polarkreises steigt die Wahrscheinlichkeit noch weiter an. Aber habt am besten einen Blick in eine der Polarlicht-Vorhersage-Apps, wie z.B. Polarlicht Aurora, denn wir hatten schon mal Anfang September auf dem Weg nach Tromsø Nordlichter am Himmel und selbst in Deutschland konnten ja bereits welche entdeckt werden.
Beim Fotografieren am besten den Nachtmodus verwenden, Blitz aus und wenn es geht, ein Stativ oder eine Ablage verwenden, damit das Handy möglichst ruhig bleibt – was auf einem fahrenden Schiff ehrlich gesagt eine kleine Herausforderung ist.

Da ich häufiger nach Norwegentipps gefragt werde, habe ich ein paar Highlights zusammengestellt. Dabei fahren virtuell wir vom Süden aus hoch in den Norden. Wenn dir ein Hafen fehlt, schreib es gern in die Kommentare, wenn ich schon mal dort war und etwas ergänzen kann, erweitere ich diesen Beitrag gern.

Die Hauptstadt Oslo bietet mit rund 700.000 Einwohnern einige Highlights. Hier würde ich einen Stadtrundgang oder eine Stadtrundfahrt empfehlen, um die Highlights abzuklappern. Ich bin schon mal in Oslo zu Fuß auf eigene Faust mit einem Stadtplan losgelaufen, wenn man aber alles anschauen möchte, muss man die Zeit im Auge behalten. Als ich das erste Mal dort war, hatte ich leider nicht ganz so viel Zeit und musste die letzte Strecke zum Schiff zurück laufen, damit meine Mama und ich damals die Color Line, noch rechtzeitig erreichen konnten. Mit unseren Schiffen hat man meist genug Zeit. Dann sind folgende Sehenswürdigkeiten besonders sehenswert, z.B. die auf dem Berg gelegene Skisprungschanze Holmenkollen, die man vom Wintersport aus dem Fernsehen kennt, mit dem Skimuseum und einem tollen Ausblick.
Im Vigelandpark kann man die skurrilen Menschen-Statuen bewundern und im Zentrum gehören die Oper, das Rathaus, in dem jährlich im Dezember der Friedensnobelpreis verliehen wird, und das königliche Schloss zu wichtigen Anlaufpunkten.

In Kristiansand haben wir meistens freien Landgang. Das heißt, keine organisierten Ausflüge. Hier wurden wir immer direkt an der Pier von einem lebensgroßen Elch begrüßt, der als schönes Fotomotiv dient. Direkt am Wasser entlang kann man Richtung Innenstadt spazieren, wo die Domkirche zu finden ist.

Stavanger bietet den Ausgangspunkt für Bootsfahrten oder RIB-Boot-Touren über den Lysefjord zum Preikestolen. Dieses ca. 25×25 Meter große Felsplateau liegt an einer Felskante, die 604 m senkrecht nach unten fällt. Ich selbst habe dieses Plateau bisher nur von unten gesehen, was schon sehr beeindruckend ist und auch die Touren zu Wasser sind sehr empfehlenswert. Ich war mit Ausflugsbooten oder dem RIB-Boot dort. Beides sehr schön. Nach einer ca. 50minütige Busfahrt gelangt man wohl aber auch zu dem Plateau – ist aber wahrscheinlich nichts für Besucher mit Höhenangst.

Umgeben von Bergen in Bergen. Dies soll laut Statistik die regenreichste Stadt Norwegens sein, allerdings wurde ich schon bei sehr vielen meiner Bergen-Besuche von sehr schönem Wetter überrascht, aber es schadet ja nichts provisorisch einen kleinen Regenschirm dabei zu haben – dann regnet es nämlich meistens nicht. 😉
Man war nicht in Bergen, wenn man nicht einmal durch den historischen Stadtteil mit den bunten Holzhäusern „Bryggen“ spaziert ist. Nur wenige Meter weiter von Bryggen findet man den Fischmarkt, an dem es neben zahlreichen Delikatessen aus dem Meer auch leckeres Softeis gibt und eine Kreuzung weiter beginnt schon die Einkaufsstraße, die zum Bummeln einlädt. Nicht nur für Familien sehenswert ist die kleine Magic Ice Bar mit den eisigen Skulpturen.
Wer die Stadt lieber mit Aussicht genießen möchte, kann mit der Fløibahn oder etwas anspruchsvoller mit dem Fahrrad den Berg hinauffahren. Von dort schaut man auf die Stadt hinunter und kann auch auf Wanderwegen über den Dächern Bergens aktiv sein. Unser Stammrestaurant befindet sich übrigens genau wie der Softeispavillon direkt am Eingang des Fischmarktes und heißt Olivia Zachariasbryggen.

Eine Strecke durch Bergen, bei der ihr u.a. an den genannten Sehenswürdigkeiten vorbeikommt, habe ich euch bei googlemaps zusammengestellt. Klick auf den Link oder das Bild genügt.

Auf nach Flåm: Mit der Flåmbahn / Flåmsbana kann man zu den Wasserfällen hinauffahren. Während der Fahrt mit dem nostalgischen Zug hört man Audiokommentare, die u.a. über die Landschaft informieren. Am Kjosfossen donnern die Wassermassen den Wasserfall hinab und es erwartet die Besucher im Sommer eine kleine Überraschung. Deswegen heißt es: Schnell aussteigen, wenn der Zug hält, denn der Stopp ist nur wenige Minuten. Direkt am Bahnsteig bietet eine Aussichtsplattform genug Platz für die Fahrgäste, die einen Blick auf den Wasserfall und eine mysteriöse Frau in einem roten Kleid werfen können. Diese Frau, eine Huldra, ist eine Waldfee, die die Männer mit ihrem Gesang von ihrem Weg abbringen soll. Diese singt und tanzt, verschwindet hinter einem Felsen und taucht an anderer Stelle wieder auf. Ist das Schauspiel vorbei, pfeifen die Schaffner auch schon wieder zum Einstieg und die Fahrt geht wieder bergab ins Tal, in die kleine Ortschaft Flåm. Ein Spaß für Groß und Klein. Zurück im Ort angekommen, kann man in den Outlets reduzierte Norwegenjacken kaufen, die das perfekte Outfit für den Rest des Urlaubes sind.

Måløy ist auch einer dieser kleinen typischen norwegischen Orte, in denen man schön flanieren kann. Wir waren damals zum norwegischen Nationalfeiertag am 17. Mai dort. Die kleine Ortschaft ist dann mit norwegischen Flaggen geschmückt und es gibt eine lange Parade mit traditionellen Trachten und auf dem Marktplatz finden an diesem Tag Vorführungen und Aktivitäten statt.

Nordfjordeid ist ein kleiner Ort. Ich war dort im Wikingermuseum, in dem man interaktiv in die Welt der Nordmänner eintauchen und ein großes Wikingerschiff betreten kann – auch interessant für Familien.
Auf dem Weg dorthin durchquert man zu Fuß den kleinen Ort mit den Holzhäusern und einer kleinen Kirche, da die Entfernung zum Schiffsanleger nicht weit ist.
Man kann auch eine Wanderung zum Briksdal-Gletscher unternehmen. Diese habe ich selbst aber noch nicht gemacht.

In Hellesylt war ich tatsächlich selbst noch nicht, da die Frage aber aufkam, nehme ich es hier mit auf. Das ist soweit ich weiß, ähnlich wie Geiranger, ein kleiner Ort. Dort gibt es einen Wasserfall und in den Fjorden sind Aussichtspunkte oder Touren zu Wasser natürlich immer schön.

Da Geiranger zu einem meiner Highlights in Norwegen gehört, hat der Geirangerfjord einen eigenen Blogbeitrag bekommen, den ihr mit Klick auf das Bild findet. Geiranger: Trolle, Wasserfälle und Aussichten

Geirangerfjord Blogbeitrag

Ålesund bietet sich für einen Spaziergang oder einen Stadtrundgang am Wasser entlang an. Am kleinen Hafen, an dem man vorbeikommt, wenn man in die Stadt geht, befinden sich beheizte Sitzbänke – ganz angenehm für eine kleine Pause an kalten Tagen. Den Stadtberg Aksla kann man entweder mit dem Shuttlebus vom Schiff aus, mit der kleinen Bimmelbahn oder zu Fuß mit 418 Stufen nach oben vom Stadtpark Byparken aus erkunden. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Kreuzfahrtschiffe, die am Fuße des Stadtberges im Hafen liegen.

Molde wird auch als die Stadt der Rosen bezeichnet. Von hier aus werden bei Phoenix Reisen Touren über die Atlantikstraße zum Fischerdorf Bud oder auch eine Ganztagestour von Molde via Vestnes nach Åndalsnes angeboten. Man kann die Umgebung aber auch bei einer Wanderung oder mit einer Fahrradtour gut erkunden.

Wir fahren weiter nach Kristiansund. Nein, du siehst nicht doppelt. Es gibt zwei touristische Orte, die sich vom Namen her sehr ähneln: Wir hatten schon KristiansAnd und nun sind wir in KristiansUnd. Also aufgepasst bei der Reiseplanung. Hier bietet sich ein Stadtrundgang oder ein Besuch im Klippfischmuseum an.

Natur pur heißt es auf den Lofoten (in Leknes oder Svolvaer). Die Inselgruppe im Norden des Landes bietet atemberaubende Naturspektakel mit spiegelglattem Wasser und beeindruckenden Bergen. Egal ob bei einer Wanderung auf einen Berg, einem Spaziergang am Wasser oder einem Helikopterflug. Die Lofoten sind mir aus jeder Blickrichtung in sehr guter Erinnerung geblieben.
In Svolvaer kann man übrigens auch direkt am Schiffsanleger in Magic Ice gehen (gibt es in Norwegen übrigens auch in Bergen und Tromsø). Auch für Familien ein tolles Erlebnis, wenn man die Eisskulpturen bewundert, in den warmen Caps eine kleine Eisrutsche hinunterrutscht oder ein Getränk in der Eisbar zu sich nimmt.

In Tromsø sollte man die beeindruckende Eismeerkathedrale angeschaut haben. Dort in der Nähe führt auch eine Seilbahn auf den Berg hinauf, der eine tolle Aussicht über Tromsø und die Brücke bietet. Im kleinen Polarmuseum oder im Polaria kann man sich über die Geschichte und Lebensweisen der Menschen in diesen Breitengeraden erkundigen und anschließend durch die Einkaufsstraße spazieren.

Für Hundefreunde bietet es sich an, einen Ausflug zu den Schlittenhunden zu machen. Bei den Ausflügen von Phoenix-Reisen kann man das Polarmuseum, die Eismeerkathedrale und die etwas außerhalb gelegene Hundefarm übrigens gut kombinieren. Bei der Schlittenhundefarm schaut man einen interessanten Film über das Leben und die Turniere mit den Hunden und kann auch eine geballte Ladung Kuscheln mitnehmen. Empfehlung: Nicht die beste Kleidung anziehen! Die Hunde sind wirklich sehr kuschelfreudig. Wir durften die weißen Uniformhosen an diesen Tagen auch immer gegen dunkle gut waschbare Hosen austauschen.

Wer es bis ganz nach oben am norwegischen Festland schafft, kann das Nordkap erkunden. Von Honningsvåg aus machen sich die zahlreichen Busse auf den Weg, um die Gäste ans Nordkap zu bringen. Ein Besuch ist es auf jeden Fall Wert. Die Fahrt dorthin hält meist die ein oder andere Überraschung bereit, denn man kann einen kleinen Wettbewerb starten, wer das erste Rentier am Straßenrand – oder auf der Straße stehend – sieht. Oben angekommen kann einen dann wettertechnisch alles erwarten.
Kleine Anekdote am Rande. Mein erstes Mal am Nordkap sah wie folgt aus: Ca. 50 erwartungsvolle Gäste im Bus. Meine Kollegen hatten mich im Vorfeld ausführlich darüber informiert, was man dort oben machen kann und welche Infos wir den Gästen auf der Fahrt weitergeben können. Ich habe auf der Fahrt schon einiges an erzählt und gab auch die Info weiter, dass man das Besucherzentrum bereits sieht, wenn man am Parkplatz ankommt. Dann müsse man nur durch die Halle gehen und kommt zum bekannten und berühmten Nordkap-Globus… Einziges Problem an diesem Tag, man sah nichts!! Nicht mal die Eingangshalle, da der Nebel den Blick auf maximal 5 Meter freigab. Dort angekommen ließ ich die Gäste noch 2 min. im Bus warten, bis ich selbst eine Orientierung hatte und konnte ihnen dann den richtigen Weg weisen. 😀
Aber wie bereits erwähnt, ist dort oben was das Wetter angeht alles möglich. Ich habe wirklich fast alles schon mitgemacht. Strahlende Mitternachtssonne um 0 Uhr nachts, Nebel, Regen, Sturm, sodass man sich festhalten musste, um nicht wegzufliegen. Also lasst euch überraschen… Ein Erlebnis ist es auf jeden Fall immer. Was es außer dem Globus dort auch noch gibt:

  • Das Besucherzentrum „Nordkaphalle“ mit Ausstellungen und interaktiver Kinovorführung zum Nordkap zu allen Jahreszeiten
  • Ein Restaurant, in dem man auf jeden Fall Waffeln z.B. mit dem typisch norwegischen „braunen Käse“ probieren sollte
  • Eine kleine Kapelle, die in die Felsen des Ausstellungsbereiches eingelassen ist
  • Ein Souvenirladen und ein Postamt – wenn man dort seine Post abgibt, bekommt man den Poststempel direkt vom Nordkap
  • Mitternachtssonnen-Denkmal (dort kommt man auf dem Weg zum Globus vorbei)
  • Denkmal der Kinder der Welt (7 große Reliefs und eine Mutter-Kind-Statue, rechts vor der Halle)

Wer schon einmal beim Nordkap war, aber ein weiteres Mal nach Honningsvåg kommt, dem empfehle ich die RIB-Boot Safari durch den Sarnesfjord zu den Königskrabben. Dort kann man ein Naturlerebnis mit kulinarischer Mahlzeit verbinden.
Bei dieser Tour erfährt man einiges zu den sogenannten Monsterkrabben, die bis zu 10 kg wiegen können, und als Delikatesse gelten, stoppt bei den Fangkörben und kann die zubereiteten Königskrabben in gemütlichen Holzhütten auch probieren.
Die Schlauchboote rasen mit bis zu 65 km/h über das Wasser und können über die Wellen springen. Deshalb ist es für Besucher mit Rückenproblemen und kleine Kinder nicht das Richtige.

Wer nach einer dieser Touren noch Zeit hat, kann wunderbar an der Pier angeln. Nach nur wenigen Minuten Wartezeit – manchmal dauert es auch nur wenige Sekunden – und das ist nicht übertrieben, beißen die Fische dort schon an. Wir haben häufiger kistenweise frischen Fisch in die Galley getragen, die dann an Bord von den Köchen zubereitet wurde – die Weiterverarbeitung müsste aber natürlich vorher mit den entsprechenden Crewmitgliedern abgestimmt werden, bevor ihr mit eurem Fang an der Gangway steht. 😀

Noch nördlicher geht es in Norwegen dann eigentlich nur noch nach Spitzbergen / Svalbard. Dort wird es schon kälter und man sieht Eis. Im Ort Longyearbyen haben unsere Gäste auch immer freien Landgang. Es finden also keine Ausflüge statt. Man kann sich auf eigene Faust z.B. zu Fuß auf den Weg in den Ort machen. Aber vorsicht!! Immer die richtige Richtung einschlagen: Zum Ort geht es, vom Hafen aus gesehen, links entlang. Dort findet man u.a. ein Husky-Café. Recht rum sieht man ziemlich schnell neben der Hafeneinfahrt ein Warnschild mit einem Eisbären darauf. Dahinter beginnt die Eisbärenzone und dort sollte man nicht mehr auf eigene Faust und unbewaffnet unterwegs sein.
Wenn man schon so häufig in nördlichen Gefilden unterwegs war, wünscht man sich immer einen Eisbären zu sehen – auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist – trotzdem: Wenn, dann nur auf die Entfernung, da diese eisigen Riesen unglaublich gefährlich sind.
FunFact zu Longyearbyen: Hier gibt es die wahrscheinlich nördlichste Samenbank der Welt, denn hier gibt es den weitweiten Saatgut-Tresor „Svalbard Global Seed Vault„. Hier werden von sämtlichen Pflanzen Samen zum Schutz und Erhalt der Pflanzen gelagert. Den Eingang kann man übrigens sehen, wenn man dort hinfährt. Aber um dort hinzukommen, benötigt man ein Fahrzeug/Taxi, denn der Eingang liegt auf einem Hügel hinter dem legendären Eisbärenschild.

Das waren ein paar Tipps der Haupt-Touristenorte in Norwegen. Es gibt natürlich unzählige mehr und auch mit dem Camper ist es eine tolle Möglichkeit Natururlaub in Norwegen zu machen, da man durch das Jedermannsrecht mehr Möglichkeiten hat, zu campen, als es z.B. in Deutschland der Fall ist. Aber eine Reise, bei der man das Land auch vom Wasser aus erkunden kann, z.B. mit einem Schiff, würde ich auf jeden Fall immer wieder empfehlen.

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