„Auf Wiederseh’n
Auf kein‘
Ich hab meine Sachen gepackt, ich hau rein
Sonst wird das für mich immer nur dieser Traum bleiben…
…Der Phoenix macht jetzt ’nen Abflug.“
Au Revoir
20.2. Ready for take off. Die Reise um die Welt konnte beginnen… dachten wir. Da hatten wir aber noch nicht mit den australischen Behörden gerechnet.
Aber von vorn:
Alle Koffer waren gepackt und endlich zu. Die Reise konnte also beginnen. Mit Mama als Schlepphilfe und Abschiedskommando ging es zum Hamburger Flughafen.
Als ich die Rolltreppe hochfuhr konnte ich meinen Augen nicht trauen. 👀 Eine Blonde und eine Dunkelhaarige standen dort oben, jubelten freudig, strahlten mich an hatten ein riesiges selbstgebasteltes Banner mit der Aufschrift „⚓ Glück Ahoi, Mandy 🛳“ in den Händen.
Oh my God, es waren meine beiden verrückten Hühner Cora und Marina. Ihr seid so süüüüß! 😍
Gerade in den letzten Wochen habe ich immer wieder gemerkt, dass ich den allerbesten Freundeskreis habe, den ich mir nur wünschen kann! 😊 Auch wenn ich das eigentlich schon vorher wusste.

Nachdem wir noch ein bisschen über die Reise und THW Handballer vor Ort geschnackt und uns verabschiedet hatten, wollten meine Phoenix-Kollegin Svenja, die ich schon von meiner Probereise im November kannte, und ich einchecken.
Wir sollten eigentlich zusammen fliegen. In Australien ist das mit dem Visum fürs Arbeit, als Tourist, Einreise per Schiff/per Flug und so weiter aber noch komplizierter als in Amerika. Wer hätte das gedacht. 🙈
Auf unserem Visum stand, dass wir nur per See einreisen dürften, da die Behörden offensichtlich davon ausgehen, dass Crew-Mitglieder von Schiffen nicht per Flugzeug in ihrem Land ankommen. Total unlogisch. 🤦♀️
Als auch die Bestätigung des ETA-Visums (für Touristen) zu lange dauerte, war das Boarding beendet und das Flugzeug hob ohne uns ab. Das war uns auch noch nie passiert.
Unser Personaler Linus in der Schweiz war für uns da und gemeinsam hielten wir Kriesenrat und telefonierten mit sämtlichen Behörden irgendwo auf der Welt.
Endresultat des Abends: Auf die Bestätigung des Visums warten, Essen gehen (hilft immer) und versuchen, zu schlafen.
Nachdem wir bei Svenja übernachtet hatten und morgens immer noch keine Mail kam, dass es losgehen kann, wurden wir noch unruhiger.
Na ja, nach langem Hin und Her, Zittern und Bangen endlich der erlösende Anruf aus der Schweiz aus dem Büro. ETA war schon längst durch, nur die Mail wurde leider nicht vom System verschickt.
Also wurden unsere Flüge umgebucht. Svenja und ich flogen nun aber nicht mehr zusammen. Sondern, sie mit derselben Verbindung 24 Stunden nach dem eigentlichen Abflug über London und ich mit Emirates über Dubai schon am Nachmittag. Aufgrund der abweichenden Gepäckbestimmungen zum geplanten Flug und dem superschweren CoMail (Post-)Koffer fürs Schiff, mischten und verteilten wir all unsere Sachen auf unsere Koffer, sodass wir auf die erlaubten Gewichtsangaben für unsere Flüge kamen. Es hätte mich nicht gewundert, wenn einer unserer Koffer im Flugzeug aufgeplatzt wäre und Schlübbis & Co im Laderaum verteilt wären. 🙈
Aber wie heißt es so schön. „Wie in guten so in schlechten Zeiten.“ Wir sind so dankbar, dass Linus die ganze Zeit für uns da war und wie sagte er so schön „gemeinsam sind wir unschlagbar“. Phoenixfamilie halt! 😊
Jetzt bin ich gerade in Dubai und fliege gleich weiter. 🛫

🤪🤪Das ist ja ein toller Start. Weiterhin viel Spaß und weniger Steine im Weg!
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